Das Leben feiern – und das als Single ?!
Eine Tagung im September in Cuxhaven/Dünenhof


Die Gemeinschaft mit Frauen und Männern war super beim EmwAg-Wochenende auf dem Dünenhof. Die Impulsreferate von Astrid Eichler waren inspirativ und zugleich provokativ mit einer klaren Botschaft, dass Single-Sein nicht „zweite Wahl“ ist, sondern Gottes besonderer Weg mit uns Singles sein kann. Also Gottes besondere Gabe an uns! Das ermutigte mich sehr für meinen Single Alltag. Die ehrliche, offene und zugleich humorvolle Art von Astrid Eichler über Lust und Frust im Single-Leben zu reden ist etwas Besonderes. Das muss man/frau einfach erlebt und gehört haben! BF

Herzlichen Dank für die Tage im Dünenhof. Was mich begeistert hat? Das "ANDERE" Singletreffen. Frisch, lebendig, aufrichtig, ermutigend und im Mittelpunkt unser gemeinsames Ziel. Den Weg mit Gott voller Vertrauen und in seiner Fülle, die er für uns hat zu gehen. Danke an Alle, ob sichtbar und besonders an die Menschen im Hintergrund, die z.B. gebetet haben und Ihren Dienst mit Hingabe tun. Yv.

Das Wochenende im Dünenhof von EmwAg war wunderschön. Ich wurde aufgebaut durch die Predigten, habe viele liebe Menschen kennengelernt, und wurde inspiriert, mit Gott wieder neu durch den Alltag zu gehen, Gottesdienst zu feiern auch in der Woche und nicht nur am Sonntag. Wir haben gemeinsam gesungen, gebetet, Zeugnisse gehört, Brot und Wein geteilt, und gefeiert.Die Zeit ging so schnell vorbei, aber wie schön, wir können uns ja weiter in den EmwAg-Gruppen der Regionen treffen. S.F.

Im Oktober in Hünfelden/ Jesus-Bruderschaft Gnadenthal

Es war sehr wohltuend, Menschen zu treffen, die vergleichbare Fragen zu ihrer Lebenssituation bewegen, auch noch nicht die Antwort gefunden haben, aber eine Vision im Herzen tragen. In dieser Konzentration habe ich das bislang noch nicht erlebt und bin deshalb sehr dankbar für diese Erfahrung.
Meine Fragen vor der Tagung waren u.a.: Kann der „EmwAg-Gedanke“ ggf. einen Weg aus dem leidigen „AES-Syndrom“ (Arbeiten-Essen-Schlafen) aufzeigen? Wie lässt sich das (trotz) dieser Lebensform als Single bewerkstelligen? Nach der Tagung kann ich feststellen, dass viele meine Fragen und Träume auf den Punkt gebracht wurden. EmwAg bietet die spannende Chance aus der empfundenen Endlosschleife auszubrechen und gemeinsam mit Anderen Neues zu denken und zu wagen. Ich möchte mich jedenfalls gerne zusammen mit anderen Single-Frauen auf den Such- und Gestaltungsprozess einlassen, wie erfüllte Gemeinschaft auf der Grundlage, die Gott uns geschenkt hat, gelingen kann. Ich bin sehr ermutigt worden und motiviert Schritte auf diesem Weg im Glauben zu gehen. Vielen Dank dafür! B.K.

Zuerst konnte ich es nicht abwarten bis zur Tagung – ich hatte mich recht früh angemeldet – dann wollte ich gar nicht mehr so recht hin: Zu erledigt, müde, die Zugfahrt, das Kofferschleppen... Jetzt blicke ich auf die knapp zwei Tage zurück und bin sehr glücklich, dort gewesen zu sein, in Gnadenthal.
Ich hatte Bedenken, mich auf die Tagung konzentrieren zu können, weil einiges an Belastendem von der Arbeit in meinem Kopf herumschwirrte, dort konnte ich aber zu der Erfahrung kommen: es gibt ja noch etwas  Anderes, „Höheres“, als meinen Alltag... Etwas, das ganz große Möglichkeiten in sich birgt...
Astrid Eichler (und auch Team) haben mit ihrer Freude, ihrem Feuer, ihren Ideen angesteckt. Es gab wertvolle Impulse für meine Fragen: Was ist Gemeinschaft? Wie kann Gemeinschaft dauern? – und gleichzeitig tauchten überraschend neue Fragen in mir auf: inwieweit kann (will?) ich mich denn persönlich auf Gemeinschaft einlassen bzw. was würde das konkret für meinen Alltag bedeuten?
Einiges ist mir in dem Hinblick klar geworden: wichtig ist tatsächlich Verbindlichkeit und völlige Offenheit. Und: starten, losgehen, nicht die Dinge wieder versacken und im Alltag untergehen lassen... Dranbleiben, dazu lernen und nicht die Hoffnung aufgeben, dass es möglich ist, anders zu leben und dass viele denselben Wunsch haben. Wir müssen jetzt „nur“  loslegen und auf andere zugehen.
Und klar wurde mir auch, dass tatsächlich ein unglaubliches Potential versteckt liegt bei all den Singles. Sowohl für sich selbst, als auch für das persönliche Lebensumfeld. (EmwAg hört sich so nach Kraftwerk an, wurde oft gesagt, und das ist es auch, sagt Astrid Eichler ). I.B.

Über 30 Singles waren bei einem außergewöhnllichen Seminar mit dem Titel: "Es muss was Anderes geben - Lebensperspektiven für Singles / Aufbruch zur Gemeinschaft" in Gnadenthal. Die Natur, die Ruhe, das geistliche Miteinander und dass man überall spürt, dass auch der Herr gerne in Gnadenthal ist, befreien die Besucher vom Alltagsstress und machen offen für Anderes.
Obwohl EmwAg erst vor ein paar Jahren entstand, sind die Gedanken schon sehr konkret. Meine eher diffusen Vorstellungen von einem "Nicht-Allein-Leben" als Single wurden greifbarer und falsche Ansätze korrigiert. Dazu gehört das Ziel "3Plusx", das besagt, dass Gemeinschaften mit mindestens 3 Personen angestrebt werden. Die Präsentationen und Beiträge waren sehr lebendig, anschaulich und verständlich. Es gab zudem ausreichend Zeit für Fragen und zu ersten Kontaktaufnahmen. Viele Buchtipps rundeten das Angebot ab. Eine Mutter von 2 Kindern und Großmutter von 5 Enkelkindern sagte: "Das hätte es schon vor 10 Jahren geben sollen, als ich plötzlich alleine war!" Dem kann ich von Herzen zustimmen! R.G.

Und dann die „Werkstatt-Tage Gemeinschaftliches Leben“ in Altensteig

Was mir gefallen hat, war die Frage:
Die konkreten Tipps, die gute Struktur der Zeit, die Erfahrungsberichte und die konkreten Schritte, die gezeigt wurden, das ehrliche Miteinander, der Humor und die schriftlichen Zusammenfassungen
Und was mich überrascht hat:
Dass so viele Ängste im Raulm stehen, wenn es um Gemeinschaft geht, dass es so viele unbekannte Gleichgesinnte gibt, die hier einander finden können, und dass das nicht nur was für Singles ist, wie da ein Netzwerk wächst
Und es gibt immer noch was anders zu machen:
z.B. eine längere Mittagspause oder bequemere Stühle, weniger Input oder mehr Zeit...

Auf alle Fälle sind wir sehr ermutigt, weiter zu gehen mit weiteren Tagungen und Werkstatt-Tagen.



Wie schreibe ich etwas über die Werkstatt-Tage Gemeinschaftliches Leben, dass Leute, die nicht dabei waren, auch davon profitieren? Das ist die Frage, die mich bei dem folgenden kurzen Bericht leiten soll. Rund 30 Frauen, darunter drei Diakonissen, haben sich im Gästehaus Bethesda in Wuppertal am Wochenende 6. - 8. März 2009 getroffen. Die Gastfreundschaft der Diakonissen in dem Haus und der Komfort in modernen Einzelzimmern mit handgeschriebenem Willkommensgruß und frischer Rose auf dem Tisch muss unbedingt erwähnt werden – auch wenn die von Euch Lesern, die nicht dabei waren, davon jetzt nicht profitieren – vielleicht könnt Ihr Euch ja mit uns freuen. Pfarrerin Astrid Eichler und Diakonisse Elisabeth Dreckhoff haben mit einem Team zusammen die Leitung gehabt – sehr kompetent, pfiffig und humorvoll.

Wir haben methodisch unterschiedlich gearbeitet: u. a. gab es Impulse von Astrid Eichler, Statements von drei Frauen ohne und von dreien mit Haube, Kleingruppenarbeit, "Werkstätten" zu den Themen: Lebensform und Lebensstil, Spiritualität, gemeinsame Willensbildung und Entscheidungsfindung, Stille Zeit.

Wir haben gebetet und gefeiert: einen 50sten Geburtstag, Andachten, eine Sonntagsbegrüßungsfeier in der Schwesternkommunität und Gottesdienst. Wir haben viel gelacht, und auch Tränen sind geflossen.

Was ich für mich an Wichtigtem heraus gepickt habe:

Es geht um ganz viele Formen gemeinschaftlichen Lebens. So gibt es z. B. Frauen, die Gemeinschaft über 150 km Entfernung praktizieren.

Gemeinschaft wird es ohne Wagnis nicht geben.Viele Ängste traten zu Tage. Sind die Sehnsucht und die Verheißung größer als unsere Ängste?

Ich arbeitete in der Gruppe "Gemeinsame Willensbildung und Entscheidungsfindung" mit. Neben vielen Beiträgen gab uns Sr. Elisabeth wertvolle Hinweise aus ihrer in der Schwesternkommunität miteinander getroffenen Vereinbarungen. Bei einem Prozess der    Entscheidungsfindung ist es wichtig, dass jede das Recht hat, das Ihre zu sagen. Sehr hilfreich ist es, eine Meinung zu begründen. Die andern sollten nicht sofort kommentieren, sondern erst mal alle Meinungen anhören. Die tragfähigste Form, in einer Gemeinschaft zu einer Entscheidung zu kommen, ist es, sich darum zu mühen, Einvernehmen zu erzielen und nicht etwa nach dem Motto: "Die Mehrheit setzt sich durch", vorzugehen.

Astrid Eichler ermutigte immer wieder: Es geht darum, den einen nächsten Schritt – individuell verschieden - zu tun! Gottes Wille wird mich nicht dahin führen, wo seine Gnade mich nicht halten kann.Und noch etwas zum Nachsinnen: Jesus schickt seine Jünger über den See – und sie sind gehorsam und tun das – trotzdem geraten sie in einen Sturm. Jesus möchte, dass wir Erfahrungen machen, in denen wir Vertrauen lernen. Wir gehen als Christen im Leben immer wieder durch Stürme.

Die tiefste Gemeinschaft, die wir leben können, ist im Abendmahl. In Lukas 22 erleben das die Jünger mit Jesus und danach kommt gleich der Hammer: "Wer ist der Größte unter uns?".Wer ist die Wichtigste, die Schönste, die Klügste in unserer Gemeinschaft? Unsere Identität darf doch sein: Ich bin wichtig, schön, einzigartig im Gegenüber zu Gott – jede mit ihren Gaben. Wenn ich im Herzen nicht meine Größe kenne, werde ich immer um Größe kämpfen müssen.

Gemeinschaft braucht Zeit. Habe ich JETZT Zeit für Gemeinschaft?

Lasst uns Orte schaffen, wo Heimat, Heilung, Gebet, Feiern und Gastfreundschaft gelebt wird!

Was freue ich mich über EmwAg und dieses Werkstattwochenende! Gott hat mich da zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort zu den richtigen Leuten gebracht. Ich bekam meine nächsten Schritte in der Stillen Zeit bestätigt und sogar priorisiert. Zwei Gruppenteilnehmerinnen haben mich mit ihren derzeitigen Lebenssituationen angesprochen. Ich möchte sie gern besuchen. Und an meinem derzeitigen Wohnort soll es auch schon EmwAg-Frauen geben – auf die bin ich schon ganz gespannt. Ganz am Ende der Tagung fand ich "zufällig" noch eine Urlaubspartnerin.

Ich komme wieder zu Hause an. Seit elf Jahren wohne ich in einer 3-er WG. Kerstin hilft Sabine (Namen geändert) bei der Vorbereitung eines Vortrags, den sie halten muss. Später bitten sie mich, von meinem Wochenende zu erzählen. "Was, beichten soll man in einer Gemeinschaft auch? Mhmm...". Wie gut tut der Austausch. Und jetzt gerade beim Schreiben erinnere ich mich an die Predigt über den reichen Jüngling, die Astrid Eichler gehalten hat: "Verkaufe alles was du hast und folge mir nach." Herr, du wirst mir zeigen, was genau ich loslassen muss, dass ich Dir folgen kann. Mit den Frauen meiner WG hast Du mich schon so reich beschenkt! Da kann ich nur staunen...

Marion R. aus Kassel

 

Für mich war es eine sehr gesegnete Zeit. Ich habe beim gemeinsamen Austausch und Erarbeiten der Themen richtige Gemeinschaft und viel Freude erlebt. Besonders auch die Erfahrungen der Diakonissen waren mir sehr wertvoll. Ich durfte in der Stille die Gegenwart Gottes ganz intensiv erfahren.

Was mir noch sehr wichtig geworden ist, dass ich frage: „HERR was willst DU von mir?“ und dass ich mich IHM ganz hingebe. Und dann möchte ich Schritte tun und mit auf dem Weg zu einem Gemeinschaftlichen Leben unterwegs sein. Das Wochenende habe ich insgesamt als eine liebevolle Umarmung Gottes erlebt.

Ich bin gespannt und will weiter mitsuchen.

I.S.aus Kernen

 

Es war wirklich eine gute Zeit in Wuppertal - intensive und erfüllte Tage in guter Gemeinschaft. Ich hab gestaunt über die große Offenheit in der Gruppe... Das ist schon ein Geheimnis mit dem Zusammenwachsen in so kurzer Zeit. Am besten hat mir die handfeste Schwester Elisabeth gefallen.

B.T. aus Bonn

 

Was mir die Werkstatttage „Gemeinschaftliches Leben“ 6.-8.3.2009 in Wuppertal so wertvoll machte:

  • Gastfreundschaft des Hauses, in dem nicht nur über das Thema „Gemeinschaftliches Leben“ geredet, sondern in dem es gelebt wird
    Wertvolle Impulse zum Thema, Mut machende und realistische Beiträge
  • Menschen mit jahrelanger Erfahrung in gemeinschaftlichem Leben und Offenheit für Gottes Wege gaben uns Anteil an ihrem Weg und Leben
  • In Gruppen arbeiteten wir gemeinsam an verschiedenen Aspekten zum Thema
  • Das Hören auf Gottes Wort, unser Antworten in Lied und Gebeten zeigte: Unser gemeinschaftliches Leben als Christen darf aus dem Zusammenleben mit Jesus Christus seine Richtung und Qualität haben.
  • Wir entdeckten Chancen, Grenzen, Preis und Vielfalt GEMEINSCHAFTLICHEN LEBENS. Es wurde uns Mut gemacht, für uns selbst zu fragen: Was will Gott von mir und wie kann ein nächster Schritt aussehen? Und es wurde erneut die Freiheit deutlich, die wir haben dürfen, ob und wie wir darauf eingehen.

    C.S. aus Düsseldorf

 

Eine Tagung mit Diakonissen, was für ein Privileg! Sie waren so offen im Austausch und sehr grosszügig mit uns. Die Tagung war spannend, dynamisch….

Vor der Tagung war ich ziemlich hilflos: Wie geht es weiter? Wie fange ich an? Wie soll ich dieses Durcheinander von Sehnsucht und Emotionen sortieren?

In November 2007 hatte ich meine erste EMWAG Tagung besucht. Ich habe Kontakt zu christlichen Singles gesucht. Gemeinschaft war nicht auf meiner Agenda. Für mich war es normal streckenweise völlig isoliert zu sein. Ich habe es nicht gewagt auf Gemeinschaft zu hoffen, es gab entweder eine Ehe oder nichts….. Sehnsucht war für mich bisher etwas Negatives. Jetzt begriff ich, dass sie eine Kraft ist, die mich lebendig machen kann. Schließlich sind wir nicht auf dieser Welt, um zu arbeiten, sondern um geliebt zu werden und zu lieben.

Jetzt entdeckte ich noch viel mehr: Wir können Gemeinschaft gemeinsam lernen

Eine entscheidende Frage ist: Haben wir Zeit für Gemeinschaft? Und wenn unsere Ideale von Gemeinschaft zerplatzen (und sie werden es sicher tun), so können auch unsere Ängste vor Gemeinschaft zerplatzen.

Es geht darum, erste Schritte zu tun, vielleicht erst mal für ein Jahr Vereinbarungen zu treffen.

Wir können uns auf dem Weg machen um gemeinsam zu lernen.

Das wichtigste ist, dass wir immer im Gespräch bleiben. Nur dann kann Gemeinschaft gelingen.

Das Wochenende hat mir sehr gut gefallen. Es wird nur funktionieren mit Gott in unserer Mitte.

J.C.

 



Ein Bericht

Vom 23. bis 25. Januar 09 haben sich ca. 120 Menschen in Altensteig/Schw. zu einer EmwAg-Tagung zusammengefunden. Astrid Eichler und ihr Mitarbeiterinnen-Team konnten eine bunte Gruppe begrüßen. Das Verbindende war sicherlich, die Sehnsucht und die Suche nach Impulsen und konkreten Schritten, Gemeinschaft auch als Single leben zu können. In den geistlichen Impulsen hat Astrid Eichler mit dem Thema "Sehnsucht - eine Kraft, die zerstören oder lebendig machen kann" zu den Herzen gesprochen. Durch Lieder, Gebete, eine Zeit der Stille bestand die Möglichkeit, Gott persönlich zu begegnen.

Intensiv wurde die gemeinsame Zeit zur Begegnung genutzt beim Essen, bei der Sonntagsbegrüßungsfeier, den Seminaren und vielen Gesprächen.

In Workshops konnten sich die Teilnehmenden weiter mit der Frage nach Sehnsucht und wie gemeinsames Leben gelingen kann beschäftigen:

  • Irene und Thomas Widmer berichteten von ihren Erfahrungen mit der Lebensgemeinschaft"Ensemble" in der Schweiz www.offenetuer.ch
  • die "5 Sprachen der Liebe für Singles" weckten großes Interesse
  • bei "Jour Fix" berichteten zwei Frauen von ihren Erfahrungen, die sie mit weiteren drei teilen(Sie leben nicht am selben Ort,verabreden sich regelmäßig und teilen zwar nicht den Alltag aber viel miteinander)
  • eine kleine Gruppe, die sich mit der persönlichen Situation nach Trennung und Scheidung beschäftigte
  • einige drückten ihre Sehnsucht mit Farbe aus.

Mit einem reichen und lebendigen Abendmahlsgottesdienst endete die Tagung. Der von Astrid Eichler zitierte Satz von Erich Purk "Hoffnung und Visionen sind die Geschwister der Sehnsucht" wird mich und sicher viele andere weiter begleiten. B.K.

Und hier Stimmen zur Tagung:

...ich fand das sehr eindrucksvoll, welche Begeisterung, welches Potential an Gaben und welche Vielfalt an Personen da im Team und im Plenum unter einem Dach versammelt war. Sehr berührt hat mich der Punkt "Dankopfer im Gottesdienst", besonders die Darbietung des selbst komponierten Liedes zum Thema Sehnsucht....
Mir hat dieses Wochenende wieder neuen Auftrieb gegeben, am Thema Gemeinschaftliches Leben dran zu bleiben. Hat man damit schon eine jahrelange wechselvolle Geschichte hinter sich, gerät man dabei zeitweise auch in ziemliche Wüsten von Resignation und Einsamkeit - und da wirkt solch ein Refreshing Wunder! Die verschüttete Sehnsucht wurde wieder frei gesetzt! G.H.

Mir ging es sehr gut auf der Tagung, ich bin ganz fröhlich von dannen gezogen, mit einem tiefen Frieden im Herzen und auch Freude.Es war für mich auch sehr befreiend was ich dort gehört hab und innerlich habe ich Frieden mit Gott geschlossen und das war ein wunderbarer Moment.Der Alltag ist wieder da und das Glück auch noch,für mich war die Tagung sehr wertvoll und das halte ich in meinen Herzen fest.C.B.

Es war für mich eine sehr gesegnete Zeit. Mir ist bei dem Thema wieder neu bewusst geworden, dass Gott Sehnsucht nach mir hat. Und noch ein wichtiger Gedanke für mich war, durch Gemeinschaft können wir den Himmel auf die Erde holen. Ich möchte der Sehnsucht in mir noch weiter nachspüren und habe mich auch schon mit empfohlenem Lesematerial eingedeckt. Aber vor allem wünsche ich mir am Herzen Jesu zu sein, und Ihn auch an mein Herz heran zu lassen. Das durfte ich in Altensteig in der Stille erfahren und diese Erfahrungen möchte ich gerne multiplizieren oder einüben. Jedenfalls freue ich mich sehr, und ich bin gespannt wie es mit emwag weitergeht und möchte auch gerne mitsuchen.I.S.

Es hat sich total gelohnt ! Nach etwas Sortieren der vielen Eindrücke und der Herausforderung mit sich bahnbrechender Sehnsucht klar zu kommen , habe ich mich mit einer Freundin 14 tägig zum gemeinsam kochen, austauschen und beten verabredet - ein Anfang ! CW

...Ich möchte ganz herzlich danken für das, was Sie für das Wochenende vom 23.- 25. Januar vorbereitet haben.
Die geistlichen Beiträge haben das, was ich zwar schon immer wieder gehört hatte, noch mehr deutlich werden lassen und ich hoffe, sie werden durch die CDs immer wieder hervorgeholt: Es kommt nicht auf die Leistung an, sondern auf die Beziehung. Und dass diese immer an erster Stelle steht, wenn etwas vorangehen soll.
Und so haben alle im Team durch ihr Dasein, ihre Moderation, ihre Ausstrahlung, Gespräche.....die Tagung zu einem Höhepunkt werden lassen, der noch einen Tag Ruhe zum Verarbeiten gebraucht hätte. Nehmen Sie bitte meine dürren Worte als Anerkennung an...RJ 

Nun ist eine Woche Alltag vergangen, manche Eindrücke sind nach hinten gerutscht - aber nach wie vor ist das Wochenende eine wertvolle Bereicherung für mich gewesen, und ich will da dran bleiben...
Ich fand es sehr gut, wie ehrlich und "nicht fromm überdeckend" Astrid Eichler das Thema Sehnsucht angepackt hast. Das gehört anscheinend zu ihrem Leben,  auch schwierige Themen nicht zu verdrängen, sondern zu durchleben und wenn nötig zu durchleiden. Damit macht sie auch anderen Mut dazu.
Rundum waren wir gut versorgt - gute Organisation merkt man wenig.
Sehr wertvoll war für mich die Zeit der Stille am Samstag. Gut, dass neben den vielen frontalen Inputs auch die Herausforderung zum selber Denken nicht zu kurz kam. Am Samstag abend hatte ich den Eindruck von innerer Verbundenheit unter uns - obwohl ich vielleicht höchstens mit 10% der Leute in Kontakt kam - das war ein großartiges Geschenk von unserem Gott. SF 

Das Thema hat mich sehr angesprochen....Die zwei Schwerpunkte "Sehnsucht" und "Gemeinschaft" fand ich gut. es war gut, mal diese positive Sicht von Sehnsucht vermittelt zu bekommen. Ich habe Sehnsucht bisher oft mit Unzufriedenheit, Undankbarkeit, Unreife verbunden, und daher ein schlechtes Gewissen gehabt, überhaupt noch Sehnsüchte / Sehnsucht zu empfinden.... Die Stille Zeit am Samstag zu haben, fand ich sehr gut....H.N.

Die Impulse zum Thema Sehnsucht fand ich gut, ich hab mir einiges an Anregung aufgeschrieben. Nachmittags war ich beim Thema „Jour fix“. Hat mir gut gefallen, find ich interessantes Konzept . Es wurde, fand ich, deutlich welche Voraussetzungen gegeben sein sollten, damit sowas klappen kann. Außerdem habe ich gute Impulse zum Thema Freundschaft gekriegt... B.S.

Das Wochenende war für mich sehr gut. Das Thema: Sehnsucht hat mich sehr angespochen und ich merke, da bin ich auch noch nicht fertig. Da will ich noch weiterdenken, wie ich mit meiner Sehnsucht umgehe.
Bei uns hier im Haus lebt ja schon sehr viel an Gemeinschaft mit allem Schönen, aber auch mit allen Spannungen, wie ich immer wieder hier in der WG erlebe. Ich finde es spannend, wie man in einer größeren Gemeinschaft, (oft sind wir 5-8 Leute) Offenheit und Kritik und Ehrlichkeit leben kann. Vieles finde ich im "4 Augengespräch" einfacher.
Aber ich habe in unsere Gemeinschaft schon mal die ersten Punkte vom Wochenende eingebracht. Ich wurde wieder neu motiviert, ....mich dafür einzusetzen, dass unsere Gemeinschaft an Verbindlichkeit und geistlicher Tiefe gewinnt. Es ist ein Prozess, wie in eine gewordene Gemeinschaft neue Elemente und Inhalte eingeführt werden können. Das heißt, ich muss die Einzelnen für das "Neue" gewinnen.  Es gab Zeiten, da war schon mehr geistliches Leben unter uns da, wie es jetzt gerade ist. Aber ich habe schon eine Offenheit gespürt. Ob wir irgendwann eine Emwag - Zelle werden, oder im anderen Rahmen Verbindlichkeit leben, das weiß ich nicht. Auf alle Fälle bin ich sehr dankbar für die Ermutigung (besonders auch durch Widmers) und neue Impulse, die ich mitgenommen habe. I.B.